Herford, 07.10.2018, von Jan Haltermann

Auch in der Höhe wird sicher gearbeitet

Am 6. Oktober veranstaltete die Höhenrettungsgruppe eine Ausbildung zum Thema „Benutzung der persönlichen Schutzausstattung gegen Absturz(PSAgA)“ für insgesamt 17 Helferinnen und Helfer aus dem Bereich der Regionalstelle Bielefeld. Dabei standen neben dem sicheren Umgang mit den Gerätschaften auch die Rettung von abgestürzten Einsatzkräften im Fokus.

In der zwölfstündigen Fortbildung wurden neben fünf praktischen Stationen auch theoretische Grundlagen im Umgang mit der PSAgA und Knotenkunde behandelt. Die Höhenrettungsgruppe des Ortsverbandes Herford bildete die Ehrenamtlichen im sicheren Umgang mit der Absturzsicherung aus, zum Beispiel wie die Auffanggurte richtig und bequem eingestellt werden kann. Hierfür wurde nach dem Anlegen der Gurte und des Partnerchecks eine Hängeprobe mit den verschiedenen Ösen des Gurtes gemacht. Beim Partnercheck wird der richtige Sitz des Gurt einer anderen Einsatzkraft geprüft.


Bei bestem Wetter konnte am Übungsturm das Arbeiten in der Höhe sowie der gesicherte Vor- und Querstieg geübt werden und der Aufbau eines Gerüstes mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS). Darüber hinaus lernten die Helferinnen und Helfer, wie eine abgestürzte Person gerettet werden kann. Hierbei wurden die Szenarios eines Dachkantensturzes, eines Sturzes von einer Leiter sowie der Rettung aus einem Schacht trainiert.


Bereits am Freitag dem 5. Oktober gab der Gruppenführer der Höhenrettungsgruppe, Dieter Brüll, eine theoretische Einführung. Er beschrieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern warum eine Absturzsicherung ab einer Höhe von zwei Metern unerlässlich ist und welche Bestandteile die PSAgA enthält. Darüber hinaus erklärte er, was genau ein Hängetrauma ist und wieso dadurch ein Sturz in einen Gurt schon nach 20 Minuten lebensgefährlich werden kann. Neben dem theoretischen Teil konnten die Ehrenamtlichen noch den Prusik-Knoten erlenen, der wichtig ist, um eine über die Dachkante gestürzte Person zu retten.


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