Biologische Ortung

Rettungshunde werden zur schnellen Suche nach verschütteten Personen in Trümmern und vermissten Personen in der Fläche eingesetzt. Die gut aufeinander abgestimmte Kombination von ausgebildeten Rettungshunden und den hochwertigen, technischen Einsatzkomponenten garantiert schnelle und professionelle Hilfe durch das THW.

Trümmersuche

Die Trümmersuche ist das Aufspüren von verschütteten Personen bei Schadenslagen wie Gebäudeeinstürzen durch Naturkatastrophen oder Explosionen, Flugzeugabstürzen und Eisenbahnunglücken. Der Rettungshund sucht dabei nach menschlicher Witterung, die er im Suchgebiet an der stärksten Austrittsstelle zwischen den Trümmern durch Verbellen anzeigt. Er lässt sich weder von geruchsintensiven Gegenstände wie getragener Kleidung und Lebensmitteln noch von Lärm, Feuer und Rauch ablenken. Ein ausgebildeter Rettungshund ortet verschüttete Personen bis zu einer Trümmertiefe von ca. 8 Metern. Alle THW-Rettungshunde absolvieren die Ausbildung in der Trümmersuche.

Flächensuche

Die Flächensuche ist die Suche nach vermissten, verwirrten oder verletzten Personen in Waldgebieten und unübersichtlichen Flächen. Der Rettungshund benötigt keine Fährte oder den Individualgeruch des Vermissten, um diesen zu finden. Wie bei der Trümmersuche sucht er nach menschlicher Witterung. Innerhalb kurzer Zeit kann er einen großen Geländebereich zuverlässig absuchen. Bei entsprechender Wetterlage ist der Rettungshund in der Lage, aus mehr als 150 Metern Entfernung die Witterung einer Person aufzunehmen. Die Ausbildung in der Flächensuche ist beim THW eine Zusatzausbildung. Im Ortsverband Herford legen alle Rettungshunde die Prüfung auch in der Flächensuche ab.